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13|05|2013
Montag

Raymond Chandler: «Der grosse Schlaf», Illustrationen Thomas M. Müller, Edition Büchergilde

Für Fans von schönen, aussergewöhnlich sorgfältig hergestellten Büchern ist «Der grosse Schlaf» aus der Edition Büchergilde ein Must have. Schon das Cover ist eine Augenweide, der schnappschussartige Blick auf den gestrandeten Autofahrer mit der Kippe im Mundwinkel antizipiert Location und Stimmung des Krimiklassikers von Grossmeister Raymond Chandler. Die Illustrationen von Thomas M. Müller (er unterrichtet an der HSG Luzern) sind kess und krass gezeichnet, technisch aufwenig lackiert und gedruckt. Mit der Griffos wurde eine Schrift gewählt, deren Charme in kleinen Unregelmässigkeiten liegt. Und weil der Roman-Held Philip Marlowe raucht wie ein Schlot, wählte man bei der Edition Büchergilde einen ganz besonderen Vorsatz: Die Innenseiten des Covers schillern silbern, das glänzende Raschelpapier ähnelt dem in Zigarettenschachteln verblüffend. Seit der Verfilmung 1946 mit Humphrey Bogart als Privatschnüffler Philip Marlowe traf nichts die düstere Atmosphäre des Romans um eine verschwundene Millionärstochter besser als nun diese Buch-Preziose. Bei so viel Buchkunst (zu haben für Fr. 35.40) sehen wir über die etwas altertümelnde Übersetzung grosszügig hinweg.

Die vermisste Millionärstocher schläft nicht, sondern schiesst scharf. Illustration aus «Der grosse Schlaf» von Tomas M. Müller.

 

RedaktionAnita Lehmeier
13|05|2013
Montag

Text: Christian Hug

ZAZ, Iggy Pop

ZAZ: «Recto Verso» (Sony)
Ihr selbstbetiteltes Debüt vor zwei Jahren machte ZAZ auf einen Schlag sehr weit über Frankreich hinaus bekannt: Endlich war da wieder mal eine Chansonière, die nicht auf Femme Fatal und geheimnisvoll-verraucht machte, sondern frisch und fröhlich und mit ein bisschen Riot-Grrrl-Attitüde von ihrem Leben erzählte. Sie hat damit nicht nur das Chanson und sogar das Nouvelle Chanson aufgefrischt, sondern umgekehrt dem Jugendlich-(T)Rotzigen eine neue Tiefe gegeben (okay – ZAZ war damals 31 Jahre alt, aber trotzdem). Dass nach dem Debüt-Erfolg erstmal ein Live-Album nachgeschoben wurde, roch zwar ein bisschen nach dem üblichen Big Business, hatte aber bei ZAZ immerhin eine gute Logik. Mit ihrem zweiten Album ist sie nun nicht nur «auf beide Seiten» gewachsen, sondern gleich in alle Richtungen: Mehr Pep, mehr Professionalität, mehr musikalische Einflüsse, mehr Tiefgang und gleichzeitig mehr Heiterkeit – alles verpackt in 14 tolle Songs. Haben wir ihre grossartige Stimme schon erwähnt? Am 19. Juli spielt ZAZ am Blueballs Festival in Luzern.

Iggy Pop and the Stooges: «Ready To Die» (Fat Possum/Musikvertrieb)
Was genau macht eine Ikone aus? Dass sie, richtig, nicht respektiert, sondern verehrt wird. Aber warum? Nicht, weil sie etwas Bahnbrechendes geschaffen hat – dafür gibt’s Respekt. Sondern weil sie ihre Ding durchzieht, und zwar konsequent. Iggy hat immer gemacht, was er wollte, auch wenn er daran fast zugrunde gegangen wäre. Er hat auf der Bühne rumgepoltert, als die Hippies noch an ihren Joints zogen. Er hat seinen Rock gespielt, als die Punks ihn entdeckten. Er sang französische Chansons, bloss weil er Lust darauf hatte. Ganz nebenbei schuf er auf seinem Weg respektiert Bahnbrechendes. Und jetzt spielt er wieder mit den Stooges beziehungsweise mit den überlebenden Stooges-Mitgliedern und gibt wieder Vollgas, weils dem Herrn so gefällt. Uns gefällt das ebenfalls: Vierzig Jahre nach «Raw Power» ist von dieser rohen Kraft nichts verlorengegangen – aber viel Lebensweisheit dazugekommen, die Iggys Fatalismus zumindest angenehm auffängt. Das macht Freude.

Hugh Laurie, Eva & Manu

Hugh Laurie: «Didn’t It Rain» (Warner)
Wir machen ein TC (Track Control) des zweiten Werks von Dr. House: Hielt sich der Engländer mit seinem ersten Album noch ziemlich strikte (und sehr souverän) an den New-Orleans-eingefärbten Blues, gönnt er sich mit dem zweiten Album sehr viel mehr Freiheiten. Er bleibt zwar dem Blues als Fundament treu, lässt aber hörbar Einflüsse von Billie Holiday bis Randy Newman einfliessen und schafft daraus etwas Eigenständiges, das nichts mit dem Zynismus seiner Rolle als Dr. House zu tun hat und auch nur entfernt mit seinen Büchern als Satiriker. Diagnose: Wir sind vom Alltags-Stress-Syndrom befreit und fühlen uns gut dabei.

Eva & Manu: «Eva & Manu» (Warner)
Hach, die Liebe! Und dann auch noch zwischen zwei Musikern, die gerne reisen. Eva Louhivouri stammt aus einer finnischen Musikerfamilie, Manu Laudic ist der Sohn eines französischen Bauern: Die beiden sind ein Paar. Ein halbes Jahr sind sie mit einem VW-Bus durch Europa gereist, haben auf ihrem Travel-in-Music-Blog die Welt daran teilhaben lassen und ihre Erlebnisse in Songs erzählt. Das daraus resultierende Debüt-Album erschien bereits im letzten Herbst mit grossem Erfolg in Finnland, jetzt macht es uns Warner auch für die Schweiz zugänglich. Eine gute Idee, denn das Album pulsiert in einer berührenden Herzenswärme und Hingabe, das Paar ergänzt sich im Singen und Musizieren wunderbar. Die Musik ist zwar sehr klassischer Singer/Songwriter in Duo-Form, aber das Feuer, das dahinter in den Herzen der Musiker brennt, macht die Lieder einzigartig. 

RedaktionAnita Lehmeier
11|05|2013
Samstag

Das Logo des Museumstags.

Wer noch verzweifelt eine gute Idee für ein Muttertagspräsent sucht, dem sei hier geholfen: Am Sonntag, 12. Mai ist nicht nur Mutter-, sondern auch Museumstag. Weltweit 20'000 Museen haben sich für diesen Tag etwas Besonderes (für Mütter) einfallen lassen, beachtliche 200 Musentempel in der Schweiz sind mit von der kreativen Partie. Das Motto lautet: «Ideen? Finden Sie im Museum!» Eine gut gestaltetete Homepage erleichert das Finden des richtigen Museums. 

RedaktionAnita Lehmeier
10|05|2013
Freitag

Der Regenbogenfisch und der Wal, gesehen von Marcus Pfister. @ NordSüd Verlag

Wer heute unter dreissig ist, hatte als Knopf höchstwahrscheinlich ein paar ungewöhnlich bunte Freunde: den kleinen Regenbogenfisch. Oder den Pinguin Pit, die Maus Mats, die Mondraben. Alles geniale Würfe des Illustrators Marcus Pfister, dessen Kinderbücher im Verlag Nord-Süd erschienen sind und die Herzen gaaanz vieler Leser entzückte, kleiner wie grosser. Der Verlag zeigt nun bis 31. Juli eine Werkschau mit all den liebenswerten Tieren und Figuren von Marcus Pfister. Die wundervolle Ausstellung «Illustrationen für Kinder» in der Verlagsräumen an der Heinrichstrasse 249 in Zürich ist werktags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Infos zur Ausstellung und dem ganzen Programm des Verlages, der für seine grossen Verdienste um den Schau- und Lesestoff für Knirpse dickes Lob verdient, gibts hier Und unten ein weiteres Beispiel von Pfisters Schaffen:
Lisas Mohnblume von Marcus Pfister.

 

RedaktionAnita Lehmeier
09|05|2013
Donnerstag

Wie immer am Auffahrtswwochenden hängt der Himmel über Solothurn voller Worte.

Lesen ist ja eine schrecklich authistische und einsame Sache. Bücherwürmer aus ihrem stillen Kämmerchen zu locken, den langen Weg zwischen Schreibern und Lesern zu verkürzen und überhaupt das Medium Buch zu würdigen, dafür sind Literaturtage da. Zum 35. Mal treffen sich Autoren, Verleger, Übersetzer, Agenten und Leser am kommenden Auffahrtswochenende am grössten Literaturfest, den Solothurner Literaturtagen. Das ganze vielfältige Programm, die Namen der vertretenden Autoren und Übersetzer, die Austragungsorte und vieles mehr über die drei schönsten Tage für Leseratten gibts hier. Zwei Autoren, auf die ich mich sehr freue: Peter Esterhazy und Ursula Timea Rossel.

 

RedaktionAnita Lehmeier
08|05|2013
Mittwoch

Der Comix Shop Basel feiert sein 30-Jahr-Jubiläum (Illustration von Thomas Ott) und macht am Gratis Comic Tag auch mit.

Am Samstag, 11. Mai, findet zum vierten Mal der Gratis Comic Tag statt.  Gratis Comic? Ja! Jeder und jede bekommt in einem der neun beteiligten Schweizer Comic-Läden ein Dreierpack zum Mitnehmen. Zur Auswahl stehen 30 Hefte. 19 Verlag im deutschsprachigen Raum drucken diese extra für den Gratis-Tag. Es gilt: shät solangs hät! Die Auswahl der Hefte, die beteiligten Läden und alle Infos zum Gratis-Tag findet man auf der hervorragend gestalteten Webside. Was der Comix Shop Basel sich selber und uns Fans der Neunten Kunst zum 30. Geburtstag so hat einfallen lassen, findet man hier.

RedaktionAnita Lehmeier
Kategorie Comic, Events
08|05|2013
Mittwoch

Die Österreicherin Anna Maria im Zwiegespräch mit Jesus. Szene aus «Paradies: Glaube» © Neue Visionen Filmverleih

Kein Wunder, hat dieser Film an den Festspielen in Venedig unter konservativen Katholiken für Empörung gesorgt. Diese Frau ist keine gute Werbung für das Christentum: Sie geisselt und plagt sich, führt eine Art Liebesbeziehung mit Jesus Christus, die durchaus platonische Grenzen überschreitet, während sie zu ihrem eigenen Mann bitterböse ist. Dieser kommt nach einem Unfall querschnittgelähmt wieder nach Hause. Die Rückkehr passt der Gattin allerdings gar nicht, die sich während seiner Abwesenheit in die Idee hineingesteigert hat, Österreich wieder zum Katholizismus zu bringen. Ihre Ferien verbringt sie damit, mit einer Wandermuttergottes-Statue missionierend von Haushalt zu Haushalt zu ziehen. 
Zwischen dem Ehemann, einem Muslimen, und Anna Maria beginnt ein Kleinkrieg, der immer grobschlächtiger wird. Das ist die Hölle auf Erden. 

Übertönt die Rufe ihres Mannes mit Kirchenliedern auf dem Keybord.

In diesem zweiten Teil der Trilogie von Ulrich Seidl bleiben einem die Lacher im Hals stecken. Er ist deutlich düsterer als der Film über Sextourismus, «Paradies: Liebe». Versöhnlicher soll es erst wieder im dritten und letzten Teil werden, mit «Paradies: Hoffnung». Dabei wird es um die junge, übergewichtige Melanie gehen, die sich in einem Diätcamp in einen viel älteren Arzt verliebt. Sie ist die Tochter des Sextouristin und die Nichte der Katholikin.

Kinostart in der Schweiz von «Paradies: Glaube» ist am 9. Mai.

 

 

RedaktionNina Huber
06|05|2013
Montag

Wo manche nur einen Alltagsgegenstand sehen, erkennt Franco Clivio eine besondere Ästhetik. Je weniger ein Ding vorzugeben scheint, umso mehr fasziniert es den Gestalter und Dozenten. «Ich sammle, seit ich Hosensäcke habe», sagt er über sich selbst. Das Gewerbemuseum Winterthur zeigt nun die persönliche Sammlung des Designers und rückt die anonym gestalteten Gegenstände ins rechte Licht. So entpuppt sich die Ausstellung «No Name Design» als kleine Wunderkammer. Bis 6. Oktober 2013.

RedaktionNina Huber
03|05|2013
Freitag

Dave Eggers, «Ein Hologramm für den König», Kiepenheuer & Witsch

Ein düsterer Umschlag, ein kryptischer Titel, ein unbekannter Autor - nicht das Buch, das einem in der Buchhandlung ins Auge springt. Aber umso empfehlenswerter! Erzählt wird die Geschichte eines Managers, der am Rande einer Wüste und am Ende seiner Hoffnungen gelandet ist. Die Geschichte eines Jedermann, die den abstrakten Begriff Globalisierung fassbar macht. Eine Geschichte, die ausserdem klug konstruiert und flott erzählt ist, voller komischer Momente und schöner Sätze. «Alan wollte glauben, dass so etwas möglich war, eine Stadt, die sich aus Staub erhob.» Die Stadt heisst King Abdullah Economic City, ein gigantisches Bauprojekt in Saudi-Arabien, zu dem Alan Clay die IT-Technik liefern möchte. Alan und sein junges Team warten in einem überhitzten Zelt ohne WLAN am Rande der Wüste darauf, dem König ihre dreidimensionale, holografische Präsentation vorführen zu können und den Grossauftrag zu bekommen. Für Alan die letzte Hoffnung, die ihn vom Bankrott trennt. Und der König kommt nicht und kommt nicht. In der Warte- oder Gnadenfrist, die Alan bleibt, betrinkt er sich, fäng er eine Affaire mit einer dänischen Buchhalterin an, unternimmt mit seinem kleinkriminellen Fahrer Youssuf Ausflüge in die Berge. Er denkt aber auch über sein Leben nach, wann er wo welche Abzweigung verpasst hat, und schreibt Mails von berückender Klarheit an seine erwachsene Tochter. Obwohl oder gerade weil Alan eine durchzogen sympathische Figur mit allerlei menschlichen Makeln ist, hoffen wir mit ihm auf das Erscheinen des Königs und ein Happyend. Ein Konzept, das leider nicht in die globalisierte Welt passt. Und leider auch nicht zu Alans Leben.  

RedaktionAnita Lehmeier
03|05|2013
Freitag

Text: Christian Hug

!!!, Seasick Steve

!!! (Chk Chk Chk): «Thr!!!er» (Warp/Musikvertrieb)

Zuerst mal: Das ist eines der schönsten Cover der letzten Monate. So adäquat hat bisher wohl kaum eine Band ihren (eigenartigen) Namen ins Bild gesetzt. Und dann: !!! sind die kleinen Brüder von LCD Sound System: Beide kommen aus New York, beide sind im Geiste mit den frühen Talking Heads verwandt, und beide setzen diese existenzialistische Attitüde in «contemporary dancefloor» um (beziehungsweise setzten, weil LCD Soundsystem sich ja inzwischen verabschiedet haben). Auf ihrem neuen, mittlerweile fünften Album reduzieren !!! schon fast als logische Folge der letzten Werke ihren Sound weiter auf die Essenz der Achtziger Jahre. Eine Art Discobeat bildet die Basis, ein magerer Bass unterstützt, und hin und wieder gibt’s Handclaps zu niedrig gehaltenem Gesang. Diese recht beherrschten Arrangements gipfeln im Song «Except Death», das klingt wie das «Saturday Night Fever» unserer Tage. Wer also New Order und die frühen Pet Shop Boys mochte, kriegt hier eine Vorstellung davon, wie die heute klingen würden. Fans der alten !!!-Alben vermissen derweil ein bisschen das Abgründige.

Seasick Steve: «Hubcap Music» (Polydor/Musikvertrieb)
Hat es den seekranken Stefan doch noch gejuckt unter den Fingern: Lange Jahre war er in Amerika als Hobo, als Vagabund unterwegs, wurde dann in Norwegen häuslich und erlangte sehr schnell einen Ikonen-Status, als er anfing, seine Hobo-Zeit in einfachen Klimper-Blues-Liedern zu erzählen. Das war ein paar Alben lang sehr charmant und herzlich. Jetzt aber will es Seasick Steve doch noch wissen: «Hubcap Music» ist quasi gepimpt zu einem korrekten Blues-Album. Im Geiste von John Lee Hooker pflegt er immer wieder den dezenten, knackigen Boogie als Basis seiner Geschichten und kommt in der Produktion entsprechend voluminöser und kompakter daher als früher. Das ist voll okay: «Hubcap Music» bietet viele drivige Blues-Lieder und für die Fans der alten Zeiten auch ganz einfach gehaltenen Lagerfeuer-Blues.

Stereo Luchs, Plankton Waves

Stereo Luchs: «Stepp usem Reservat» (Pegel Pegel/Sony)

Die Schweizer Reggae- und Dancehall-Szene ist dermassen klein, dass wir uns über jeden Release aus diesem Sektor freuen, zumal hier Leute wie Elijah, Phenomden und die Scrucialists uns immer wieder tolle Sounds abliefern. Nun gesellt sich Stereo Luchs mit seinem Debüt in diese Reihe. Der Zürcher war lange mit Phenomden unterwegs und hat sich genügend Zeit gelassen, bis er gut genug war, sein eigenes Album zu machen. «Stepp usem Reservat» ist astreiner Dancehall in Züritütsch mit feinen Riddims und schnürenden Lyrics, mit dem CH-Rap-Grossmeister EKR und Phenomden als Gäste. Ganz genau genommen könnten die Reime einen Zwick mehr gedrechselt sein, und die Tracks könnten eine Spur wuchtiger sein. Aber das wird sicherlich noch kommen, denn dieses Debüt ist schon mal ein grossartiger Anfang. Reinhören dringend empfohlen. Und man sollte auch seine Konzerte besuchen gehen. Zum Beispiel morgen Samstag im Senkel in Stans.


Plankton Waves: «Songs Of Endings» (SnoWhite/CD Baby)
Hin und wieder muss man sich ja auch ein kleines Schmankerl gönnen. Hier ein Vorschlag: Plankton Waves, ein Mann-Frau-Duo aus Luxemburg, das unvoreingenommen den Depro-Sound der Achtziger (so hiess das damals) rezykliert und mit allerlei «Vintage-Beats» (so sagt das Duo selber), Trommeln und entrücktem Gesang zwar nach Depro klingt, aber im Grunde ganz fröhlich daherkommt, irgendwie. Fünf Tracks für zwischendurch.


Und noch ein Ausgeh-Tipp: Heute spielen Amplifier in der Schüür in Luzern und stellen ihr neues Album «Echo Street» vor. Das wird eine englische psychedelisch-schwere Klangwalze mit Feingefühl. 

RedaktionAnita Lehmeier

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