Ausstellung | SI Style

Ausstellung

17|05|2013
Freitag

Die Ausstellung "Talk to the Hand" im Helmhaus Zürich dauert bis am 23. Juni 2013.

Stinkefinger mit Marienkäferli und Kohlezeichnungen von Huber.Huber.

Arbeiten von Beni Bischof.

Von protestierenden Fäusten in den täglichen Nachrichten bis zu erhobenen Däumchen in den Social Media: Effizienter als über Gesten lassen sich menschliche Emotionen kaum ausdrücken. Die Gruppenausstellung «Talk to the Hand» zeigt im Helmhaus Zürich, wie Schweizer Künstlerinnen und Künstler wieder vermehrt in dieses umkämpfte Feld menschlicher Kommunikation eingreifen - kurz bevor es zum Normalfall wird, dass Technologiekonzerne Gesten patentieren lassen.

Mit den Künstlern: Manon Bellet, Beni Bischof, Frank Bischof, Nesa Gschwend, Thomas Hirschhorn, David Hominal, Huber.Huber, Franziska Koch, Sara Masüger, Ernestyna Orlowska, Levent Pinarci, Gregory Polony, Roland Roos, Katja Schenker, Sally Schonfeldt, Karin Schwarzbek, Diana Seeholzer, Stefan Wegmüller, Hans Witschi.

Bis zum 23. Juni im Helmhaus Zürich, Limmatquai 31.

Führungen und Veranstaltungen sind hier ersichtlich.

RedaktionMartina Russi
17|04|2013
Mittwoch

Sarah Schultz holte mit «Dressur» den Preis für Nachwuchs-Quilterinnen. Bilder © Textilsammlung Max Berk, Heidelberg

Quilts einfach als Decken zu bezeichnen wäre, als würde man Champagner als Durstlöscher abtun. Quilts sind Kunstwerke, mit hohem dekorativen, narrativem und praktischem Aspekt. 43 solcher künstlerisch wertvoller Quits aus 14 Naationen sind nun an der 5. Europäischen Quilt-Triennale  im Textilmuseum St. Gallen zu sehen. Eine internationale Jury wählte sie aus 210 Wettbewerbs-Einreichungen aus. Mit dabei die Arbeit «Dressur»  der Schweizer Preisträgerin Sarah Schultz, die den erstmals verliehenen Preis für Nachwuchs-QuilterInnen unter 40 erhielt. Die Ausstellung dauert vom 17. April bis 2. Juni, täglich von 10 bis 17 Uhr. Es erscheint ein Katalog. 
Marita Lappalainen «Soundscape» (Grossformat), Rosa Dames «Wie ein Faden fällt».

 

RedaktionAnita Lehmeier
15|03|2013
Freitag

Bildersturm im Kopf, wie sich das Charles Burnes vorstellt. © Fumetto

Der 16. März ist für Comic-Fans wie der erste Weihnachtstag: Dann startet die 22. Ausgabe von Fumetto in Luzern. Und das Beste daran: Dieses Weihnachten dauert über eine Woche, nämlich bis 24. März. Magnet des Festivals ist zweifelsfrei der Altmeister des schrängen Humors, Robert Crumb. Die Ausstellung «Robert Crumb & The Underground» nimmt die Geburt des Alternativ-Comics in den Fokus. Zusammen mit Originalen von Crumb sind auch Werke von weiteren A-Klasse-Stars wie Art Spiegelman, Will Eisner, Charles Burns oder Harvey Kurtzman zu bewundern.
Stell dir vor, es ist Fumetto - und alle fahren hin. Werk von Stefano Ricci. © Fumetto 2013

In elf Hauptausstellungen, verteilt in Luzerns Zentrum, können sich Fans der Neunten Kunst informieren, was heute so state of the art ist. 

RedaktionAnita Lehmeier
22|02|2013
Freitag

Vier Weltsichten unter einem Dach: Bilder von Ernst Mattiello, Heinz Pfister (oben, von links), Michael Streun und Martin Senn (unten, von links).

Der ganz normale Wahnsinn der Welt, auf den Punkt (und Strich) gebracht, hoch vier: das gibts ab morgen, 23. Februar im Schlösschen Vorder-Bleichenberg in Biberist zu sehen (Vernissage 17 Uhr, mit Gastkomödiant Marco Morelli). Unter dem Motto Art-Surditäten sind Werke versammelt von vier Künstlern, die dem Ernst des Lebens eine komische Seite abzugewinnen wissen: Ernst Mattiello, Heinz Pfuschi Pfister, Martin Senn und Michael Streun. Am Sonntag, 3. März ab 11 Uhr klärt unser Berner Lieblingscartoonist Pfuschi alle Interessierten über die Unterschiede über Cartoon, Comic und Karikatur auf und zeichnet live. Die heiter-humorvolle Ausstellung dauert bis 17. März.

Aus der Welt der Arbeiter, Klein- und Grossverdiener... @ Pfuschi-Cartoon

P. S. Ein Cartoon, sehr passend zum Tag der Aktionärsversammlung einer grossen Basler Firma, aus dem fast noch druckrischen Band «Jederzeit» von Pfuschi-Cartoon, erschienen im Zytglogge-Verlag:

RedaktionAnita Lehmeier
06|02|2013
Mittwoch

Das Plakat zur tierischen Schau. © Sequenz

Seit Jahrhunderten zieren Tiere, wilde und zahme, schöne und schraurige, unsere Kleidung. Im Barock wurden Fabelwesen und königliches Getier aufwendig auf Stoffe gestickt, in der Neuzeit werden Micky Mäuse, Elche und Krokodile millionenfach auf T-Shirts appliziert, Wanzen und Spinnen auf edle Foulards gedruckt. Und diesen Winter führten Fashionistas einen Tigerkopf von Kenzo auf Strick spazieren. Eine feine Auswahl an «Viechern» hat das Textilmuseum in St. Gallen zusammengestellt, zu sehen ab heute bis 7. April. Infos www.textilmuseum.ch 

Exotische Tiere, 17. Jh.. Unheimliche Biester, von Fabric Frontline auf Seide gedruckt. © Linus Rieser, Luzern

RedaktionAnita Lehmeier
Kategorie Ausstellung, Textil
22|01|2013
Dienstag

Armand Yerly

Die HAUSERGALLERY präsentiert zu ihrer Eröffnung am 25. Januar 2013 den Schweizer Künstler Armand Yerly mit seiner Bildserie "Elle se rendent pas compte"  sowie eine Werkserie mit dem Titel "Objects". Vernissage mit dem Künstler ab 18.00 - www.hausergalllery.ch

RedaktionRalf Jost
09|11|2012
Freitag

Zoe Tempests Fotoserie "Take my Crown" zeigt in sensibler Weise zwei Mädchen und eine Frau aus ihrem Freundeskreis. Die Bilder wirken still und stark zugleich. Die Ausstellung ist vom 23.11.-01.12.12 in der Photogarage in Zürich zu sehen. Am Mi 28.11. um 20.00 findet ein Gespräch mit der Photographin statt - www.photogarage.ch

RedaktionRalf Jost
21|10|2012
Sonntag

Swimming with Dennis, Acryl auf Leinwand, von Chrissy Angliker.

Seated Crowd, Acryl auf Leinwand, von Chrissy Angliker.

Ihre "Drip-Paintings", Bilder, die wie verschwommen von der Leinwand "tropfen", passen gut zum melancholischen Herbst. Darum sollten Liebhaber den Weg nach Uznach finden. In der Galerie zur grünen Tür stellt die Winterthurer Malerin Chrissy Angliker vom 26. Oktober bis 2. Dezember ihre neuesten Arbeiten aus. In ihrem Studio in der Wahlheimat New York entstanden Szenerien aus der Beobachterperspektive wie das Treiben in einem Swimmingpool oder das Publikum an einem Musik-Festival.

Skulptur aus Stein von Fredy J. Ambroschütz.

Ergänzt werden die Werke der 29-Jährigen von den filigranen Bronze-, Holz- und Stein-Stücken aus Händen von Bildhauer Fredy J. Ambroschütz, 65. Eintreten und wirken lassen.

RedaktionSherin Hafner
14|10|2012
Sonntag

Hinter "hübsch" stehen die beiden Künstlerinnen, Catherine Grimm und Stéphanie Borel aus Genf. Seit 2009 bilden sie ein Künstlerduo und kreieren Kunstwerke mit recycelten Kaffeekapseln. Die Kunstwerke sind vom 6.-11.November in der Krisal Galerie in Carouge zu sehen. Vielleicht kommt ja auch George Clooney zur Ausstellung.....Mehr Informationen unter hubschcontact.blogspot.ch

RedaktionRalf Jost
Kategorie Kunst, Ausstellung
11|10|2012
Donnerstag

Mani Matter ir Isebahn, Katalog zur Ausstellung.

Das Bundesamt für Kultur hat neulich das Liedgut von Mani Matter in die «Liste der lebendigen Traditionen der Schweiz» aufgenommen. Und vielleicht werden dereinst die tiefsinnig-heiteren Värsli sogar zum immaterillen Welterbe erklärt. Derwärt wär das schon. Bis es soweit ist, lässt das Bernische Historische Museum am Helvetiaplatz den berühmten Sohn der Stadt wieder aufleben in der Ausstellung «Mani Matter (1936-1972), die ab heute fürs Publikum offen ist. Per iPad werden Besucher durch die Ausstellung geführt und bekommen Erklärungen, Lieder, Texte, Interviews und Filmausschnitte zum Mittragen geboten. Die Wechselausstellung über den scharfen Denker, spannenden Intellektuellen und verspielten Wortakrobaten und sein politisch-kulturelles Umfeld dauert bis 13. Januar.

Neu zu haben: dreimal Matter auf Vinyl!! © Zytglogge

Im Verlag Zytglogge war 1966 der erste Tonträger von Mani Matter als Schallplatte erschienen. Anlässlich der Ausstellung legt Zytglogge drei seiner Scheiben in Vinyl neu auf: «Ir Ysebahn», «I han es Zündhölzli azündt» und «Matter Rock» (die letzten beiden sind Doppel-LPs). Die Auflage ist limitiert, wer eine will, sollte sich sputen.  Ebenfalls bei Zytglogge erscheint der Katalog zur Ausstellung.

Das Visual zur Ausstellung: Mani Matter im Worb-Bähnli in Bern 1972, Aufnahme für die Platte «Ir Isebahn». © Rodo Wyss, Rüschegg Heubach

RedaktionAnita Lehmeier

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