SI Style
22|04|2013
Montag

Nach „Roller Babies“, einer der weltweit meistgeschauten Werbeclips, will evian nun einmal mehr die Welt mit einer witzigen Kampagne begeistern. Es beginnt alles mit einer Begegnung: Ein Mann kommt die Strasse herunter und schaut in den Spiegel. Statt seinem Spiegelbild reflektiert sich das Abbild seines Babys. Weitere Personen um ihn herum blicken ebenfalls verblüfft in ihr Spiegelbild. Jeder von ihnen beginnt mit seinem „baby-me“ zu spielen: Diese Begegnung mit der inneren Jugend erweckt das Gefühl von Freiheit und Loslösen – ein spontaner, intensiver und aussagekräftiger Moment! Auf einmal wird aus dem Spielen ein Tanzen und alle bewegen sich zum Kultsong „Here comes the Hotstepper“, der extra von Yuksek für evian neu abgemischt wurde. 

RedaktionRaphaela Haenggi
Kategorie Evian
22|04|2013
Montag

Es passiert selten, dass ein Schweizer Fotograf und Regisseur in den Beauty und Luxus Himmel von Paris aufgenommen wird. Thomas De Monaco hat es geschafft und arbeitet dort nun seit zwei Jahren für Armani, Dior, Hermès, L'Oréal und neu auch für Hermès. Für den eben erfolgten Launch des neuen Dufts Jour d'Hermès hat er für die interaktive Website wunderschöne und poetische Close Ups inszeniert. Um die Wirkung der berührenden Bilder geniessen zu können, einfach hier klicken und dann durch die Website scrollen.

RedaktionRaphaela Haenggi
22|04|2013
Montag

Kinder, wünscht Euch das zum Welttag des Buches: «Die fliegenden Bücher des Mister Morris Lessmore» von William Joyce, Verlag Boje.

Der 23. April gehört alljährlich einem der wichtigsten Kulturgüter der Menschheit: dem Buch. Morgen feiern wir den UNESCO-Welttag des Buches und der Urheberrechte. Dazu finden zahleiche Veranstaltungen in Bibliotheken, Buchhandlungen, Literaturhäusern und im öffentlichen Raum statt. Was wann wo steht auf www.werliestwo.ch
Man kann den Weltbuchtag auch daheim im Lesesessel zelebrieren, die richtige Zutat finden Sie in der Buchhandlung Ihres Vertrauens. Und wer das Lese-Virus weitertragen möchte, schenke einem Kind das wunderbare Bilderbuch «Die fliegenden Bücher des Mister Morris Lessmore», ein Klassiker von William Joyce, mit entzückenden Illustrationen des Autors und Joe Bluhm. Hardy Krüger jun. hat die Geschichte um den Bücherwurm Lessmore übersetzt. Diese Liebeserklärung ans Lesen und an Bücher ist im Verlag Boje erschienen, umfasst 56 Seiten, kostet Fr. 21.90 und ist ab vier Jahren empfohlen.  P. S. Nach oben gibts keine Altersgrenze....

RedaktionAnita Lehmeier
20|04|2013
Samstag

Dem himmeltraurigen Wetter an diesem Wochenende trotzt man auf zwei angenehme Arten: Entweder bleibt man im warmen Bett und tut, was man da eben so tut. Oder man flüchtet sich ins Kino. Unsere Empfehlungen: Für Anhänger von gepflegtem Horro: «Mama» mit einer herausragenden Jessica Chastain. Oder für Fans von Science-Fiction: «Oblivion» mit einem voll-fitten Tom Cruise.

Jessica Chastain als dunkle Rockröhre und Ersatz-«Mama». © alle Filmstills United Pictures International

Der Thriller «Mama» des argentinischen Regisseurs/Drehbuchsautors Andres Muschiette wird von Fantasy-Horror-Übervater Guillermo del Toro («Pan's Labyrinth», «Hellboy») präsentiert und produziert. Entsprechend stylish, düster und gothic-mässig ist der Look. Nicht zuletzt der von Hauptdarstellerin Jessica Chastain («Treee of Life», «Take Shelter», «Zero Dark Thirty»). Sie spielt die Rockmusikerin Annabelle, deren Freund (Nikolaj Coster-Waldau) die zwei kleinen Mädchen seines verstorbenen Bruders zu sich nimmt. Die Mädchen waren nach dem Tod ihrer Eltern spurlos verschwunden. Jahre später werden sie in einer verlassenenen Waldhütte aufgefunden, völlig verwildert, unterernährt und sehr scheu. Annabelle gibt sich die grösste Mühe, die beiden aus ihrer Isolation zu holen, sie die einsamen, harten Jahre im Wald vergessen zu lassen.

Dunkle Mächte bedrohen die Mädchen und ihre Zieh-Eltern (Jessica Chastain und Nikolaj Coster-Waldau).

Doch die beiden Kinder reden lieber mit einer imaginierten Figur namens Mama als mit ihren Zieh-Eltern. Plötzlich hört Annabelle ebenfalls Stimmen im Haus, sieht seltsame Schatten im Schrank und Risse in den Wänden. Mehr wollen wir hier nicht verraten. Nur: Wer sich «Mama» reinziehen will, mache sich auf Blut und Tränen und feinen klassischen Horror gefasst.

Räumt nach der Apokalypse Drohnen aus der Welt: der kampfstarke Mechaniker Jack Harper (Tom Cruise).

Ein echter starker, aufwändiger Science-Fiction und ein agiler Tom Cruise erwarten Fans des Genres in «Oblivion». Wir sind im Jahr 2073. Die Erde wurde vor 60 Jahren komplett zerstört, von Aliens. Der Drohnenmonteur Jack Harper (Criuse) lebt mit seiner Partnerin Victoria (Andrea Riseborough) auf einer Station hoch über der wüsten, leeren Erde und jagt ausserirdische Drohnen. In einem abgestürzten Flugobjekt findet er eines Tages eine bewusstlose Schöne (Olga Kurylenko). Er bringt sie mit nach Hause, was ihm harsche Kritik seiner Victoria einträgt. Die wittert in der Unbekannten scharfe Konkurrenz. Wenns nur das wäre. Die Unbekannte bringt Harkers Leben komplett durcheinander. Alles mehr - jetzt im Kino. Oder in der druckfrischen SI Style am Kiosk.

RedaktionAnita Lehmeier
Kategorie Kinotipp, Filmtipp
20|04|2013
Samstag

Ein riesen Spektakel: die Energy Fashion Night 2013 - präsentiert von Mercedes-Benz.

Funkelnd und farbenfroh: Gestern Abend ging die vierte Ausgabe der Energy Fashion Night über die Bühne. 6'500 Zuschauer genossen im Hallenstadion einen eindrucksvollen Mix aus Mode, Models und Musik. Die Highlights? Die Haute Couture-Kreationen von Designer Alexis Mabille und die sexy Kurven von Model und Cristiano-Ronaldo-Freundin Irina Shayk

Extravaganter Entwurf vom Pariser Designer Alexis Mabille. Das russische Model Irina Shayk zeigt in einem Look des Franzosen Haut.

Für Stimmung sorgten die Auftritte von DJ Antoine und der schottischen Gruppe Texas mit Frontfrau Sharleen Spiteri. 

Alles über die Energy Fashion Night 2013 in der SI Style-Sonderbeilage, die am Montag, 22. April der Schweizer Illustrierten beiliegt!

RedaktionSabina Hanselmann-Diethelm
19|04|2013
Freitag

Text: Christian Hug

Snoop Lion, Gentleman

Snoop Lion: «Reincarnated» (Sony)
Snoop Dogg, der geschmeidigste Rapper dieses Erdballs, macht jetzt Reggae. Das ist erwähnenswert. Aber es ist nicht nötig, dass Rap-Freunde nun «Verrat» rufen und Reggae-Fans die Nase rümpfen. Denn beide Stilrichtungen haben sich aus der afrikanischen Tradition des Wortduells entwickelt und sind deshalb nicht nur verwandt, sondern auch kompatibel. Oder gibt es einen anderen Grund, weshalb Raggamuffin, die Symbiose aus Reggae und Rap, schon entstand, als Rap noch in den Kinderschuhen steckte? Eben. Also: Snoop macht jetzt schweren, langsamen, mit digitalen Beats unterlegten Reggae. Oder wie es auf dem Sticker CD-Sticker etwas präziser formuliert ist: Reggae-inspired. Das ist cool und gewohnt souverän. Die vielen Gäste von Busta Rhymes bis Mr. Vegas setzen zusätzliche Glanzpunkte. Unsere Platte für den beginnenden Sommer! Und demnächst live am Openair Frauenfeld.

Gentleman: «New Day Dawn» (Universal)
Bleiben wir bei Sommermusik: Was der deutsche Chef-Reggae-Sänger Gentleman mit der Vorabsingle «You Remember» angekündigt hat, zieht sich nun konsequent durch sein neues Album: Ganz sachte hat er die Stilgrenzen seines Roots-Reggae ausgeweitet in Richtung Soul. Nicht, dass er nun Soul spielt. Aber er gibt seinen Tracks einen sorgfältig eingewobenen souligen Touch. Das passt zu Gentlemans emotionalem Gesang, der immer schon der Kern seiner Musik war, und wird ihm durchaus ein neues Publikums eröffnen. Dass dabei der eine und andere Song vor lauter Hingabe etwas wässrig wird, wollen wir als passionierte Gentleman-Freunde vorläufig übersehen.

Quantensprung, Tomazobi

Quantensprung: «Seitensprung» (Schallwerk)
Apropos Crossover (jetzt nicht wegrennen): «Absprung», das letzte Album dieser Nidwaldner Ländlerformation, haben wir an dieser Stelle als grenzüberschreitendes und kluges Album gelobt. Nun sind die vier Freunde noch einen Schritt weiter gegangen: Sie haben Komponisten aus verschiedenen musikalischen Lagern ihre CD in die Hand gedrückt und gesagt: «Hör da mal rein: So tönen wir. Nun schreib ein Stück für uns.» Einzige Bedingung: das Stück sollte am Ende irgendwie was mit Ländler zu tun haben. Nun sind acht neue Kompositionen von sechs Gastkomponisten zu hören, die sich in einem enorm erweiterten Feld der Volksmusik bewegen – zwischen Kleinkunst und Klassik, zwischen Ethno und Jazz, zwischen witzig und atmosphärisch und wie immer sehr souverän an den Instrumenten. Der Schalk der ersten beiden Alben ist zwar ziemlich verloren gegangen, aber das ändert nichts an der Spannung dieser Stücke. Eigentlich sollten Quantensprung dieses Album dem Qualitäts-Label ECM zum weltweiten Vertrieb anbieten. Reinhören lohnt sich. 

Tomazobi: «Affehuus» (Endorphin/Universal)
Manchmal, wenn es in der Schweizer Musikszene zu lange nichts mehr zu lachen gibt, macht man sich ein bisschen Sorgen um den fehlenden Humor der einheimischen Musikanten. Das war in den letzten Monaten durchaus der Fall. Nun aber machen diese drei Berner auf einen Schlag das ganze nationale Manko wett: Das sind feinstens gezwirbelte Reime mit hinterhältigem Witz und überschäumendem Charme, das ist fein gedrechselte Musik mit Standfestigkeit und Können. Und das alles auch noch in Mundart: Quirliger als das Pfannestil Chammer Sexdeet und ganz im Geiste von Mani Matter. Grossartig die Adaptionen von Queens «Bohemian Rhapsody» («Bohemische Rapsfelder») und Irving Caesars «Just A Gigolo» (Gigu»). Und ja: «Schubidu» ist die hinreissenste Hommage an den schönsten weiblichen Körperteil, die wir je gehört haben. Alles in allem: kaufen!

RedaktionAnita Lehmeier
19|04|2013
Freitag

Drill und Disziplin bestimmt ihr Leben: die 15-jährige Chen Xi, Schülerin in der Shaolinschule in China. © Filmstills Spot On Distribution

Der Dok-Film «Drachenmädchen» dreht sich um die Kampfkunst Kung-Fu und ihre Quelle, die legendäre Schaolin-Schule in Henan in Zentralchina. Wer nun Jackie-Chan-mässige Action, launige Prügeleien und fliegende Helden erwartet, wird enttäuscht. Der Film erzählt eine ganz andere Geschichte. Eine, die einem den Blutdruck nach oben treibt. Der deutsche Filmer Inigo Westmeier durfte in der streng abgeschotteten Institution filmen. Die Bilder und Geschichten, die er in «Drachenmädchen» präsentiert, sind überaus eindrücklich: die militärische Strenge, die gnadenlose Disziplin, der rigorose Drill, denen die 26'000 Schülerinnen und Schüler unterworfen sind, ist für uns Westler kaum vorstellbar.

Der Appel-Platz der Shaolin-Schule, mit 26'000 Schüler die grösste Kung-Fu-Ausbildungsstätte in China. Jeden Sonntag ist Massenversammlung.

Der Filmer hat drei Mädchen herausgepickt und erzählt, wie sie in die Schule kamen und wie es ihnen da ergeht. Weil die Schule als Kaderschmiede gilt, die den Absolventen grosse Karriere-Chancen eröffnet, nehmen die Kinder und ihre Eltern grosse Opfer auf sich. Das Schulgeld von 300 Euro pro Jahr ist gerade für arme chinesische Familien astronomisch hoch. Ganz zu schweigen von den Schmerzen, Verletzungen, dem Heimweh und dem Druck, welche die Kinder zu erdulden bereit sind. «Drachenmädchen» erlaubt nicht nur einen Einblick in die legendäre Kampfkunst-Schule und die Philosophie von Kung-Fu, sondern auch in eine fremdartige Kultur, wo Respekt, Gehorsam und Disziplin nicht leere Begriffe sind, sondern gelebte Realität. «Drachenmädchen» könnte für verwöhnte Kids und überforderte Eltern zum heilsamen Schock werden. Ein Augenöffner für alle, die gern über den eigenen Gartenhag kucken! Jetzt im Kino. Infos und Hintergründe

Joggen im Klosterbereich, Training in der Halle: Shaolin-Schüler sind von morgens sechs bis abends in Bewegung.

RedaktionAnita Lehmeier
19|04|2013
Freitag

Kein Tag ohne Nachricht mit zwei Helmen: Erst die Kampagne für Hedi Slimane's Saint Laurent Music Project, jetzt erscheint die lang ersehnte Tracklist des neuen Daft Punk Albums "Random Access Memories". Die Tracks, welche schon vorher namenlos durchs Netz gegeistert sind, erhalten jetzt einen Titel. So auch die Single "Get Lucky" mit Pharrell Williams und Nile Rodgers, welche seit vergangenem Coachella-Wochenende für viel Spekulation gesorgt hat und schon davor in unzähligen falschen Versionen im Web kursiert ist.

Der Weg der Veröffentlichung ist selbst für Daft-Punk-Verhältnisse ungewöhnlich: Die Tracklist wurde durch ihr Label Columbia über Vine, der neuen Video-App von Twitter, lanciert. Zuvor hatte das Duo den Vibe der Sechziger und Siebziger hochgelobt und betont, dass die analogen Aufnahmen alle mit echtem Equipment eingespielt wurden. 

Doch das escheint jetzt im Hinblick auf die namhaften Gäste-Features total nebensächlich. Hier also die lang gehütete Tracklist von Random Access Memories:

01. "Give Life Back to Music" feat. Nile Rodgers

02. "The Game of Love"

03. "Giorgio" by Moroder feat. Giorgio Moroder

04. "Within" feat. Chilly Gonzales

05. "Instant Crush" feat. Julian Casablancas

06. "Lose Yourself to Dance" feat. Pharrell Williams and Nile Rodgers

07. "Touch" feat. Paul Williams

08. "Get Lucky" feat. Pharrell Williams and Nile Rodgers

09. "Beyond"

10. "Motherhood"

11. "Fragments of Time" feat. Todd Edwards

12. "Doin’ It Right" feat. Panda Bear

13. "Contact" feat. DJ Falcon

RedaktionRaphaela Haenggi

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