SI Style
26|04|2013
Freitag

Text: Christian Hug

Steff La Cheffe, Uslender Production
 
Steff La Cheffe: «Vögu zum Geburtstag» (Bakara/Warner)
Nun also das schwierige zweite Album das nationalen Lieblings von 2010: Die Erwartungen sind hoch, denn die Beatbox-Vizeweltmeisterin, die ihren Durchbruch einem Gastspiel bei Andreas Vollenweider verdankt, brillierte mit einem frischen, kecken Debüt. «Vögu zum Geburtstag» erfüllt die Erwartungen mühelos: Die Frau beweist Humor und Hintersinn, präzises Taktgefühl und musikalische Weitsicht. Sie baut hin und wieder Dubstep-Sequenzen ein, weitet mit Elektro-Elementen den Hip Hop aus. Sie pflegt zwischendurch ruhige, im Rapstil offensichtlich von Kutti-MC beeinflusste Betrachtungen und sprüht dann wieder vor lauter Übermut. Das alles ist sehr schön. Eigenartig ist jedoch die Produktion: Die ist recht zurückhaltend. Sagen wir: 85 von 100 Prozent. Damit wird auch Steff zurückgebunden, jedenfalls in einigen Tracks, wenn sie ihre Stimme in den Kehlkopf drückt, statt aus voller Lunge ins Mikrophon zu sprechen.

Uslender Production: «Zrugg in Summer» (Hangar)
Wir bleiben bei der einheimischen Sprechgesangskunst: Granit Dervishaj aus Hochdorf, Albaner zweiter Generation, hat sich als Baba Uslender mit souveränem Dialektrap im Jugo-Stil und genauer Kultur-Beobachtungen längst grossen Respekt in der Hip-Hop-Szene und darüber hinaus verschafft. Zusammen mit seiner Crew Uslender Production bleiben diese Umstände natürlich der Hauptantrieb, aber zu dritt gönnen sie sich zwischendurch auch mal etwas Heiter-Luftiges wie den Sommerhit-verdächtigen «Stausong» und mit «Goh mit de Zit» auch mal was Poppiges.

The Computers, Miss Kittin

The Computers: «Love Triangles Hate Squares» (One Little Indian/Namskeio)
Für die, die das Debüt letztes Jahr verpasst haben: The Computers haben nichts mit Computern am Hut, sondern sind eine frisch-fröhliche Rock-Band aus dem englischen Exeter, die mit Punk-Attitüde vollkommen unvoreingenommen im Rockabilly, Northern Soul und Surf-Sound wildern. Das ändert auch auf ihrem zweiten Album nicht: So frisch (jedenfalls meistens) und druckvoll sind diese 12 neuen Lieder, dass die Beine von alleine zu zappeln beginnen. «Bring Me The Head Of A Hipster» heisst der erste Track des Albums, und der kann nur selbstironisch gemeint sein, denn The Computers spielen die perfekte Hipster-Musik.

Miss Kittin: «Calling From The Stars» (Wagram/Disques Office)
Mit ihrem unglaublich präzisen Gespür für knackigen Minimaltechno und schon fast ungezählten Kollaborationen ist die Französin längst zur «First Lady of Techno» aufgestiegen. Nun hat sie zum ersten Mal sämtliche Tracks für ein neues Album selber komponiert – und das klingt sehr konsequent. Die zackig-treibenden Beats sind komplett verschwunden, teilweise sogar bis zur Verweigerung der Rhythmusmaschine. Stattdessen entfaltet sie elektronische Klangteppiche und Atmosphären, die eher besonnen bis düster daherkommen. Ihr treffsicheres Gespür für Klang und Computer bewahrt Miss Kittin davor, mit einem solchen Vorhaben in die leider meist übliche Belanglosigkeit abzudriften. Denn auch hier bleiben die Klänge und der Aufbau der Tracks sehr präzise. Mehr noch: Sie ist eine Meisterin des, wenn man so sagen will, Suspense-Techno: Sie baut Spannung auf, ohne diese zum Ausbruch zu bringen, und schafft es dabei, die Spannung aufrechtzuerhalten. Folgerichtig heisst dann der letzte Track dieses Doppelalbums selbstironisch «I Don’t Know How To Move». Ein Album zum Im-Sofa-Sitzen-und-Mithören.

RedaktionAnita Lehmeier
26|04|2013
Freitag

Es ist wieder soweit: Vom 26. – 28. April öffnen 51 Berliner Gallerien ihre Pforten für alle Kunstliebhaber. In 66 Ausstellungen wird ein umfassender Überblick der aktuellen Strömungen des Kunstmarkts gezeigt. Von der Moderne bis zur jüngsten Gegenwart ist für jeden etwas dabei. Um nichts zu verpassen, empfiehlt es sich eine Route zu planen. Auf der Webseite des Gallery Weekends kann man sich einen übersichtlichen Plan aller teilnehmenden Gallerien herunterladen. Für alle, die es lieber digital wollen: Es gibt sogar eine Gallery-Weekend-App!

RedaktionRaphaela Haenggi
25|04|2013
Donnerstag

Meist etwas abseits einer Hütte gelegen, winzig klein inmitten hoher Gipfeln, stehen die kleinen WC-Häuschen. Ihre Lage ist manchmal abenteurlich, manchmal rein praktisch, ihre Bauweise mal dezent und mal skurril. Der Schweizer Marco Volken, begeisteter Alpinist, Physiker und Fotograf, nahm diese «stillen Orte» im Hochgebirge vor die Linse und schuf eine geradezu poetische Arbeit. Das Alpine Museum der Schweiz widmete dieser Reihe eine Ausstellung, die noch bis 12. Mai besucht werden kann.

RedaktionNina Huber
25|04|2013
Donnerstag
25|04|2013
Donnerstag

Antike Zinnbecher mit Motiven aus der Schweiz bilden die Vorlage für die detailtreuen Neuinterpretationen von Corinne Jeisy. Die Designerin fertigt die Tassen «Z-IN» aus Porzellan und von Hand, weshalb sie mit 39 Franken nicht ganz günstig sind. Erhältlich sind sie im Online-Shop von Fidea.

RedaktionNina Huber
25|04|2013
Donnerstag

Mehr ist mehr, Schmuck zwischen Fr. 8.- und Fr. 120.- von Patrizia's Love.

Nickelfreier Armreif für Fr. 30.- und Ohrringe aus Glassteinen für Fr. 45.-

Die schmucken Stücke von Patrizia's Love passen perfekt zum luftigen Sommerkleid. Ohrringe, Halsketten und Fingerringe können online bestellt werden.

RedaktionMartina Russi
25|04|2013
Donnerstag

Modell von Eloïse Santschi
Design von Mathilde Piguet
Kreation von Jeanne Le-Roy-Levy
Blick in die Zukunft, Blick nach Kerala: Im Pop-Up-Store "Zum jungen Blut" in Zürich sind ausgewählte Arbeiten zum Thema Südindien der Diplomklasse Mode der EAA École d'arts appliqués in La Chaux de Fonds zu sehen. Jeder der Diplomanden bietet auch ein Accessoire aus eigener Produktion zum Verkauf an. Vernissage ist am Samstag, 27. April um 14 Uhr. Danach gehen sie auf Tournee, im Globus Zürich (4. bis 9. Mai), Globus Bern Westside (18. bis 23. Mai) und Globus Marin (1. bis 6. Juni). Fotos: Xavier Voirol

RedaktionRichard Widmer
Kategorie Schweizer Mode
23|04|2013
Dienstag

Endlich ist er da, der Sommer! Zumindest wenn es nach En Soie und dieser wunderschön frischen Seidenbluse geht. Das hübsche Teil ist ab sofort im Laden an der Strehlgasse 26 in Zürich erhältlich und dürfte das Warten auf die wärmeren Tage etwas erträglicher machen. 

 

RedaktionRaphaela Haenggi
Kategorie En Soie
22|04|2013
Montag

(Text: Kristin Müller)

James Franco ist überall - und seit gestern auch offiziell hinter den Kulissen von Gucci. Der Dokumentarfilm, der gestern am Tribeca Film Festival in New York Premiere feierte, porträtiert das Leben und Schaffen von Creative Director Frida Giannini. Über einen Zeitraum von rund 18 Monaten liess sich die Powerfrau von einem Kamerateam durch ihren Alltag begleiten, erzählt von ihrem Aufstieg, dem Erfolgsdruck, nimmt uns mit an Castings und Fashion Shows. Produzent James Franco und Direktor Christina Voros machen uns bekannt mit einer Frau, die an sich lieber im Hintergrund bleibt, dem kreativen Kopf hinter einem der bekanntesten Modehäuser der Welt. 

Während wir auf den ungekürzten Film wohl noch ein bisschen warten müssen, geniessen wir heute bereits mal den offiziellen Trailer. Das macht Lust auf mehr!

RedaktionKarin Anna Biedert
22|04|2013
Montag

Die wunderschönen Bijoux von Nina des Criquets gibt es jetzt bei Two Rooms, Sihlfeldstrasse 10, 8003 Zürich. Die Preise liegen zwischen CHF 34.– und CHF 178.–. 

RedaktionRaphaela Haenggi

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